Gemeindefest für Nordhausen und Bleicherode

Der Sonntag begann mit Sonnenschein und einem erbaulichen Gottesdienst in der gut gefüllten Nordhäuser neuapostolischen Kirche. Nach dem Gottesdienst wartete ein stärkendes Mittagsmahl aus der Goulaschkanone auf die über 100 Festtagsgäste.

Sehr erfreulich war die große Anzahl an Gästen und Freunden, die immer wieder gern zu unseren Veranstaltungen kommen und herzlich willkommen sind.

Bezirksältester Holger Niebhagen leitete den Gottesdienst, der unter dem Bibelwort Lukas 8, 46 stand: „Jesus aber sprach: Es hat mich jemand berührt; denn ich habe gespürt, dass eine Kraft von mir ausgegangen ist.“

Nach dem Gottesdienst wartete ein stärkendes Mittagsmahl auf die über 100 Festtagsgäste. Als Nachspeise gab es viele, vorzüglich schmeckende Leckereien, welche von den Gemeindemitgliedern mitgebracht worden waren.

Ab 13.00 Uhr folgte ein buntes Programm. Zu regelrechten Lachsalven führten die Beiträge und Spiele.

Der Seniorenchor der Gemeinden Nordhausen und Bleicherode sang verschiedene Lieder, einige davon in Erzgebirgischer Mundart, welche für die Seniorenfahrt ins Erzgebirge eingeübt und dort bereits gesungen worden waren. Nicht nur, dass der Chor sang, nein die ganze Gemeinde singt viel und gern. So wurde unter anderem das Kirchentagslied vom IKT in München gesungen.

Ein heiteres Ratespiel brachte viel Spaß und Unterhaltung. Belohnt wurde jede Anwort mit selbstgemachter Marmelade bis hin zum Trostpreis, einer kleinen Ente. Musikalische und verbale Vorträge wechselten einander ab.

Viel zu schnell verlief die Zeit, sodass kurz nach 15.00 Uhr eine große Kaffeetafel auf die Teilnehmer wartete. Selbstgebackene Kuchen der unterschiedlichsten Art standen zur Auswahl.

In munterer Runde bei Kaffee und Kuchen entwickelte sich eine angenehme Unterhaltung. Im Anschluss an die Kaffeetafel wurde die kleine Tombola aufgelöst, so dass fast jeder Besucher ein kleines Souvenir mitnehmen konnte. Es gab unter anderem Spielzeuge für Groß und Klein.

So langsam ging dann ein schöner geselliger Nachmittag dem Ende entgegen.

Christ sein heißt auch, ein fröhlicher, lächelnder Mensch zu sein, Gemeinschaft zu pflegen und zu leben wie in einer großen Familie, wo einer für den Anderen da ist, ohne danach zu fragen, ob es sich rechnet.

Christus ist und war für uns alle da, und so sollte es auch unter den Christen und Menschen sein.

Text und Fotos: M.K.; A.N.