Ängste und Sorgen lassen wir zurück

Eine starke Botschaft im letzten Bezirkskindergottesdienst des Jahres 2025 im Kirchenbezirk Erfurt, der vom Bezirkskinderbeauftragten Carsten Schneider  und seinem Kinderbetreuungs-Team gestaltet wurde. Ein Kindersonntag von historischer Bedeutung, verbunden mit einem ebenso geschichtsträchtigen Gottesdienstthema. Ängste und Sorgen blockieren die Entwicklung, auch der Kinder.

Dieser Gottesdienst stand unter dem Bibelwort: 2. Mose 14, Verse 13 und 14.
„Da sprach Mose zum Volk: Fürchtet euch nicht, steht fest und seht zu, was für ein Heil der HERR heute an euch tun wird. Denn wie ihr die Ägypter heute seht, werdet ihr sie niemals wiedersehen. Der HERR wird für euch streiten, und ihr werdet stille sein.“

Geistlich gehaltvoll und kindlich-interaktiv

Der Gottesdienst begann mit einer Mitmach-Geschichte über den Auszug der Israeliten aus Ägypten. Priester Carsten Schneider bereitete die Quintessenz dieser Geschichte kindgerecht und zugleich tiefgründig auf. Die Botschaft für die Kinder – und für alle Anwesenden – lautete:

  1. Wenn es nicht gut geht, viele Gedanken im Kopf sind und der Weg unklar erscheint, dann ist es wichtig, einen „Mose“ zu finden, der zuhört und hilft.
  2. Keine Angst haben und nicht zurückblicken auf das, was Furcht verursacht. Vorn liegt viel Schönes, auch wenn der Weg noch unbekannt ist.
  3. Auf Gott vertrauen! Er hat zugesagt: „Ich werde für euch streiten.“

Diese Gedanken machten den Gottesdienst nicht nur kindgerecht, sondern auch für Erwachsene zu einer wertvollen Ermutigung.

Musikalische Gestaltung

Mit ihren zahlreichen Musikbeiträgen  waren die Kinder wichtiger Mitgestalter dieses Gottesdienstes. Die Lieder schufen eine fröhliche und zugleich besinnliche Atmosphäre. Besonders freute sich der Dienstleiter über eins seiner Lieblingslieder, dessen Text die kindergerechte Predigt unterstrich:

„Meine Hoffnung und meine Freude,
meine Stärke, mein Licht:
Christus meine Zuversicht,
auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht,
auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht.“

Der Altar war liebevoll mit Sorgenwürmchen geschmückt. Jedes Kind durfte einen kleinen Wurm mit nach Hause nehmen – ein schönes Symbol dafür, Sorgen abzugeben, Vertrauen in Gott und Erinnerungen an ihren besonderen Tag zu haben.

Gemeinschaft und Spiel

Nach dem Gottesdienst gab es ein liebevoll angerichtetes Mittagessen, Zeit für Gespräche und gemeinsames Spielen. Die Kinder hatten viel Freude beim Manna-Spiel, beim Kartenspiel in der Sakristei, beim Sorgenwürmchen-Zettel beschriften, beim Standbilder-Erstellen zum Thema Mobbing oder Ausgrenzung, sowie beim Pantomime-Spiel.

Die herzliche Aufnahme in der  Gemeinde Mühlhausen und die köstliche Bewirtung rundeten den Tag ab. Ein herzliches Dankeschön für den rundum gelungenen Kindersonntag, die vielen Mühen in der Vorbereitung, die kindgerechten Spiele und Gedanken in der Gestaltung des Gottesdienstes. Dieser Gemeinschaftstag und der geistlich tiefgehende, kindlich verständliche Gottesdienst haben sicher einen guten Nachklang.